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Rindfleisch vom Hof

Und wieder sammeln wir für die nächste Fleischverkaufsaktion. Wenn Sie zeitnah Interesse haben, melden Sie sich bei uns!

Tel: 05242 377611

mail: info@biohof-vollmer.de

Wir stehen gern für Ihre Fragen zur Verfügung.

Monatsbrief November

Wieder ist ein Monat dahin gerannt.

Da nur wenige Stunden am Tag fürs Kartoffel sortieren zur Verfügung stehen, zieht sich diese Arbeit in diesem Jahr sehr in die Länge, ein Dauerthema.

Unsere Rinder nehmen nach wie vor unsere Zeit in Anspruch. Täglich werden die Weideflächen angefahren um nach dem rechten zu schauen und trotzdem passiert es, dass Jungtiere durch die Drähte gehen und aufmerksame Nachbarn sich bei uns melden. Ein großes DANKEschön an dieser Stelle für diese aufmerksame Hilfe! Mittlerweile hat das zweite Rind in dieser Herbstsaison gekalbt und ist im Kuhstall eingezogen, um jetzt seiner Pflicht als Milchkuh nachzukommen. Die restlichen Jungtiere wurden ebenfalls umgetrieben. Sie können jetzt auf den letzten Weideflächen, auf denen ausreichend Gras steht, noch ein paar Wochen fressen, bevor es über den Winter in den Stall geht. Die Kleegrasflächen, auf denen die Tiere im letzten Monat geweidet haben, sind mittlerweile kahl gegrast, sodass dem Umbruch der Narbe mit dem Pflug nichts mehr im Wege stand (bisher war es unten drin zu trocken). Die ersten Flächen sind bereits gepfügt, geeggt und auch mit Winterweizen eingesät. Das ist für uns eher eine Ausnahme, denn in der Regel bauen wir auf unseren leichten Standorten Sommerweizen an. In dieser Saison haben die Flächen einen schwereren, lehmigeren Boden, sodass auch ein Winterweizen guten Ertrag und Qualität bringen kann. Auf den weiteren Standorten, die z.T. noch gepflügt und saatfertig gemacht  werden müssen, wollen wir Dinkel anbauen. Ein zu früher Saattermin führte vor 3 Jahren zur Verpilzung und schlechten Ertrag, drum legten wir den Termin nach hinten (ein Kollege sagte, je später gesät wird, umso besser). Auf dem Foto sieht man den Pflug, vorne die Walze. Sie drückt die Zwischenfrucht platt, um sie gut einarbeiten zu können, lässt sie aber ganz, damit die Kompostierung langsam abläuft und die Nährstoffe nicht verloren gehen, sondern vom Getreide aufgenommen werden können. 1/3 des Dinkels muß noch rein, eine Sommerform gibt es zwar, funktionierte aber nicht so wirklich- also nur wer sät (bis zum Winter) kann nächstes Jahr auch ernten.

Auf einigen Ackerflächen haben wir bereits nach den ersten, langersehnten Regenschauern die Saat für das nächste Jahr ausgebracht – Roggen und Tritikale (profitieren von früher Saat).

Nachdem die letzten 2 Schweine unseren Hof vor 2 Wochen verlassen haben, sind jetzt 2 neue Mitbewohner auf den Deele eingezogen. Sie kommen wieder von unserem Biolandkollegen Maas aus Werther, der uns bei jedem Besuch bereitwillig seine Sauen, Ferkel und auch den Eber vorführt. Zur Belustigung aller lässt sich sein derzeitiger Eber richtig gern kraulen. Er macht sich dafür so lang, dass er kaum mehr auf den Vorderbeinen steht oder sein Buckel kommt immer höher, wenn die Hand seinen Rücken erreicht. Ein echtes Schauspiel!

Im letzten Monat begleiteten uns auch einige technische Pannen. Neben dem Gefrierschrank im Laden ließ auch die Leistung der Milchkühlung und die der Gemüsekühlung zu Wünschen übrig. Und bei jedem technischen Defekt ist Eile geboten und eine schnelle Lösung muss gefunden werden, um den täglichen Betrieb weiterlaufen lassen zu können, stressig- aber klappte.

Auch auf dem Hof gibt es einiges zu tun. Der Regen wurde genutzt, um die Solaranlage zu putzen. Der Hof ist jetzt täglich wieder fegenötig, denn die Eichen machen sich kahl für den Winter. Die Kühe verbringen jetzt ihre ersten Nächte im Kuhstall, sodass das Misten und Einstreuen wieder in den Tagesplan gerutscht ist. Auch das Füttern kommt dazu. Dafür müssen die Kühe nicht mehr reingetrieben werden. Das entlastet die Füße, die auf dem Raps doch beansprucht wurden.

Wir wünschen Ihnen einen gesunden November!

Ihr Famile Vollmer

aktuelle Öffnungszeiten unseres Hofladens

  • Dienstag:   16 bis 18 Uhr
  • Mittwoch:   10 bis 12 Uhr
  • Freitag:      10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr
  • Samstag:   10 bis 12 Uhr