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Hofladen macht Urlaub

Zwischen den Feiertagen wird unser Hofladen geschlossen bleiben.

Am 23.12.2017 werden wir bis 14 Uhr für Sie da sein.

Vom 25.12. bis 1.1.2018 bleibt der Laden zu. Es werden in der 52 KW keine Abokisten gepackt oder ausgefahren.

Ab dem 2.1.2018 sind wir wie gewohnt für Sie da!

Wir wünschen Ihnen eine frohe Vorweihnachtszeit, ein besinnliches Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2018!

Wieder frisches Rindfleisch!

Wir haben geschlachtet!

Wenn Sie Interesse an Rindfleisch haben, melden Sie sich unter:

05242 377611 oder info@biohof-vollmer.de (Betreff Fleischbestellung)

Wir schließen zwischendurch auf

Allen, denen es zu unseren  Öffnungszeiten schwierig oder leider nicht möglich ist zu uns zu kommen. Bitte rufen Sie doch einfach an und wir schließen zwischendurch die Tür zum Laden für Sie auf!

05242  377611     Wir sind gerne für Sie da!

Monatsbrief November

In den letzten Tagen konnten wir die Kraniche in Richtung Süden fliegen sehen, meist ein sicheres Zeichen dafür, dass die kalte Jahreszeit Einzug hält.

Auf dem Acker konnten wir die schönen Tage im Oktober nutzen und unseren Silomais ernten. Nach einer langen regen- und windreichen Wetterphase standen die Maispflanzen schon sehr schräg und waren zum Teil eingeknickt, sodass die Ernte nicht mehr lange aufzuschieben gewesen wäre. Auch die Zusammenarbeit der beiden Lohnunternehmen klappte gut. Auf dem Feld wurden die Pflanzen gehäckselt und von uns zum Hof abtransportiert. Dort stand der zweite Lohnunternehmer mit seiner Maisballenpresse auf der Hofeinfahrt. Das Erntegut wurde passend in den Bunker der Maschine abgekippt und dann automatisch weiter befördert, um im Inneren zu einem Ballen gepresst zu werden. Zuletzt wurde der Maissiloballen mit Folie umwickelt, damit er luftdicht umschlossen ist und der Gärungsprozess stattfinden kann. Die 80 Rundballen stehen jetzt an derselben Stelle wie sonst der Silohaufen. Da der Mais einen kleinen Anteil (ca. 10 % nur im Winter) an unserer Fütterung hat, wurde uns das wertvolle Futter im Silohaufen stets zu schnell schlecht, um es noch verfüttern zu können. Um die Qualität dieses energiereichen und auch energieaufwendigen (mehrere Striegel- und Hackarbeitsgänge sind im gesamten Frühjahr nötig, um die Beikräuter in Schach zu halten) Futters zu verbessern haben wir uns für das Pressen in Rundballen entschieden. Der Silomais steht bei uns zusammen mit den Kartoffeln im Anbauplan, das heißt sie teilen sich den Flächenanteil in der Fruchtfolge. Wir planen die Kulturen generell in 2 ha Partien, bei Mais und Kartoffeln sind es dann 1 ha, die für diese Kulturen zur Verfügung stehen. Ein passendes Maß, zum einen, weil es der Menge entspricht, die wir als Nahrung für Mensch und Tier benötigen, zum anderen, weil diese Kulturen als Hackfrucht so den passenden Anteil in der Fruchtfolge haben. Die regelmäßige Bewegung des Bodens im Frühjahr kommt nicht nur der aktuellen Kultur zugute, auch die nachfolgenden Kulturen profitieren von dieser starken Unkrautbearbeitung. Der Anteil an Hackkulturen in der Fruchtfolge ist nicht unbegrenzt zu erhöhen, da sich die starke Bodenunruhe schlecht auf die vielen unterschiedlichen Kleinstlebewesen auswirkt. Diese kleinen Hilfsarbeiter sind für unsere organisch-biologische Arbeit auf den Feldern aber nicht wegzudenken. Während mineralische Düngemittel ohne ein aktives Bodenleben ihre Wirkung entfalten können, ist die Umsetzung organischer Dünger (Mist, Zwischenfruchtaufwuchs) nur mit einem aktiven Bodenleben möglich.

Das schöne Wetter hat uns die Gelegenheit geboten, den größten Teil unserer Herbstaussaat zu machen. Die Zwischenfrüchte wurden umgepflügt, die Flächen geeggt, Dinkel und Tritikale sind im Boden und die kleinen, grünen Reihen sind mittlerweile auf den Äckern zu  sehen. 

Die Ausnutzung des schönen Wetters hat so manche kurze Nacht beschert, denn der innere Druck ist groß. Die Arbeit auf den Feldern muss/ soll geschehen und die Bedingungen dafür sind nur in einem kleinen Zeitraum optimal. Eine zu nasse Bearbeitung ist für die Bodenstruktur fatal. Die kleinen Hohlräume und Gänge, die Regenwürmer und CO. mühevoll aufgebaut haben, werden durch eine unbedachte Überfahrt mit dem Schlepper zerstört. Den Tieren fehlt Luft und Platz zum Leben und Arbeiten, was wir (ohne die Zufuhr mineralischer Dünger) sehr stark im nachfolgenden Aufwuchs beobachten können.

Auf unserem Grünland konnten wir noch einmal Gülle ausbringen. Die Rinder wurden umgetrieben und die tägliche Kontrolle der Weidetiere nimmt noch immer Platz im Arbeitsalltag ein.

Im Laden gibt es das erste frische, selbst gestampfte Sauerkraut. Auch der Grünkohl wird geerntet und kann mit eigener Kohlwurst genossen werden.

Wir wünschen Ihnen eine große Portion Gesundheit für die kommenden dunklen Tage!

 

Ihre Team Vollmer


aktuelle Öffnungszeiten unseres Hofladens

  • Dienstag:   16 bis 18 Uhr
  • Mittwoch:   10 bis 12 Uhr
  • Freitag:      10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr
  • Samstag:   10 bis 12 Uhr