Februar 2017
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Frisches Rindfleisch!

Es wird wieder geschlachtet!

Wenn Sie Interesse an frischem Rindfleisch haben, lassen Sie es uns in den nächsten  Tagen wissen.  Damit wir Ihre Vorbestellung berücksichtigen können.

 

Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Zu welchen Zeiten würden Sie gern bei uns auf dem Hof einkaufen?

Vielleicht schon am Samstag um 9 Uhr? Oder würde es Ihnen helfen, wenn die Tür nach 18 Uhr noch offen wäre?

Ihre Meinung ist uns wichtig! Senden Sie uns einfach einen Kommentar!

Monatsbrief Februar

 

Wieder ist ein Monat vergangen. Wie schon im Dezember sind unsere Arbeitstage durch die Arbeit im Stall gut ausgefüllt. Anfang Januar durften wir Frau Christina Seer auf unserem Biolandbetrieb willkommen heißen. Sie ist als Landwirtin angestellt und soll zukünftig in allen Bereichen des Betriebes mitarbeiten können. Auch beim Ausfahren der Abokisten ist sie mit dabei und kann Ihnen fachliche Fragen beantworten, denn Ihre Erfahrungen mit dem Ökolandbau stehen den unseren in Nichts nach. Wir freuen uns auf eine nette gemeiname Zeit! 

Da uns das Wetter mit Dauerfrost nocheinmal gut zugespielt hat, konnten wir die restlichen Hafer- und Sommergersteackerflächen für die nächste Saison mit Mist abstreuen und dabei den Rinderstall    einmal komplett leeren. Der Mist unserer Rinder bildet die Grundlage unsere Düngung. Da wir möglichst in einem geschlossenem Betriebskreislauf wirtschaften wollen, bauen wir unser Tierfutter auf den eigenen Ackerflächen an. Da unsere Kühe lediglich im Winter einen kleinen Futterrationsanteil an Maissilage bekommen, ist der Anteil an Kleegrasflächen bei der Futtergewinnung entsprechend groß. Der Klee ist eine Leguminosenpflanze, d.h. sie kann mit Hilfe von Knöllchenbakterien den Stickstoff aus der Luft binden und zum Wachstum verwenden. Hierdurch werden die Nährstoffverluste des Kreislaufs durch Milch, Fleisch oder Kartoffeln wieder ausgeglichen. Da wir selten reine Leguminosen anbauen, sondern meist im Gemenge mit Gras, ist der Überschuss an Stickstoff in dieser Ernte gar nicht zu bemerken. Das Gras verbraucht den gesamten Stickstoff, der aus der Luft gebunden wurde. Hier kommen dann unsere lieben Wiederkäuer ins Spiel. Die Kühe und Rinder fressen das Kleegrasgemenge und im Stall bleibt der Mist zurück. Da die Kuh zum „Milchmachen“ kaum Stickstoff benötigt, wird der überwiegende Teil wieder ausgeschieden und kann als organischer Dünger auf dem Acker verwendet werden. Der Mist in seiner groben Struktur kann von den Pflanzen nicht einfach verbraucht werden. Auch hier brauchen wir als Landwirte wieder die Hilfe der kleinen Lebewesen im Boden, die erst alles Große klein arbeiten (z.B. die Regenwürmer) und dann die kleinen Strukturen pflanzenverfügbar machen. Diese Abläufe im Boden sind naturgemäß witterungsabhängig, sodass wir uns immer wieder neu anpassen müssen und trotzdem bleibt das Ergebnis nicht klar kalkulierbar.

Einige Tage haben wir mit dem Schneiden von Weiden verbracht, die unsere Weideflächen säumen. Eine sehr intensive Arbeit, bei der man sich am Abend k.o. aber zufrieden schlafen legt. Die Äste werden gehächselt und getrocknet, um sie in der nächste Saison als Brennmaterial in unserer Holzheizung zu verwenden.

In diesem Jahr konnten sich die Jungbauern/-in vom Hof lösen, um am 21. Januar bei der „Wir haben es satt“ Demonstration in Berlin dabei zu sein. Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis, wenn 18000 aufgeschlossene Mitbürger sich auf die Strasse begeben, um der Politik ein Zeichen zu setzten für eine bäuerliche Landwirtschaft, die auch in Zukunft in der Lage ist, unsere Landschaft zu pflegen und Verantwortung für unsere Grundgeschenke „Boden, Luft und Wasser“ übernehmen kann. Denn gerade diese Verantwortung geht unweigerlich verloren, wenn nur der größtmögliche Ertrag und die Produktion von Masse als Maßgabe der landwirtschaftlichen Arbeit steht.

Auch die Suppenküche, die 5000 Essen aus ausrangiertem Gemüse gezaubert hatte, war ein Erlebnis. Und wir hatten unsere Freude mit vielen unterschiedlichen Menschen einige Stunden an der Spühlstrasse zu verbringen und das Gemeinschaftsgefühl zu genießen, im Bewußtsein, dass unsere Arbeit Wert geschätzt wird.

Wir wünschen Ihnen einen sonnigen Februar!

 

Ihre Familie Vollmer

aktuelle Öffnungszeiten unseres Hofladens

  • Dienstag:   16 bis 18 Uhr
  • Mittwoch:   10 bis 12 Uhr
  • Freitag:      10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr
  • Samstag:   10 bis 12 Uhr